Dietmar Förste
Dietmar Förste

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Ent-Hypnotisierung von begrenzenden Massenhypnosen

Der besondere Rat-Schläger

erschienen im August 2018

im BoD-Verlag

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ISBN 9783572895506

 

Buch-Preis  87,50 Euro

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Leseprobe

Ent-Hypnotsierung

von begrenzenden Massenhypnosen

Der besondere Rat-Schläger

von

Kathrin Kain und Dr.-Ing. habil. Dietmar Förste

 

 

"…Wenn die Geschichte der Menschheit

der klinische Zustandsbericht eines einzelnen Menschen wäre,

müsste die Diagnose lauten:

Chronische paranoide Wahnvorstellungen, ein pathologischer Hang zu Mord

und anderen extremen Gewalt- und Gräueltaten

 gegenüber angeblichen „Feinden“ – Projektion des eigenen Unbewussten nach außen.

Verbrecherischer Wahnsinn im Wechsel

mit ein paar kurzen lichten Momenten…"

 

 aus Eckhart Tolle, „Eine neue Erde“, 2005

 

 

Die Menschheit muss verstehen,

dass es niemals der bewusste Verstand sein kann,

 der Gewalt und Kriege auf dieser Welt beenden wird.

Jeder Krieg, jeder kleine Krieg, daraus folgend jeder große Krieg…

 

beginnt in jedem einzelnen Menschen selbst.

 

 Und jeder Krieg wird unbewusst solange fortgeführt,

bis wir alle die tatsächliche Macht unseres Unbewussten verstehen lernen.

Erst, wenn wir uns des tatsächlichen Einflusses unseres Unbewussten

auf unser Handeln, auf unser Wollen und auf unser Wünschen

„bewusst sind“…

erst, wenn wir uns selbst in unserem Unbewussten erkennen und bereit sind,

 schlechte Gefühle, wie Wut, Hass und Trauer in Liebe zu wandeln,

kann jeder einzelne Mensch diese neuen, guten Gefühle

für eine glückliche Zukunft in die Welt tragen.

 

Erst, wenn jeder einzelne Mensch auf dieser Welt bereit ist,

seine eigenen kriegerischen Konflikte im eigenen Unbewussten zu lösen…

nicht eher wird wirkliche Harmonie zwischen den Menschen und

damit Frieden in unseren Familien - und damit Frieden auf dieser Erde sein.

 

… denn auch die Veränderung beginnt immer in uns selbst

Das, was wir bewusst wollen und wünschen,

müssen wir unbewusst erst einmal können…

 

 

„Ich will doch einfach nur für immer glücklich sein…“

 

Wir werden von unglücklichen Müttern und Vätern gezeugt.

Wir werden in unglückliche Familien hineingeboren.

Wir werden von unglücklichen Eltern v-erzogen.

Wir werden in die Hände von unglücklichen Lehrern und Erziehern gegeben.

Unglückliche Großeltern, Tanten und Onkels kommen uns besuchen.

Unglückliche Spielkameraden machen wir zu besten Freunden.

Unglückliche Verliebte finden sich im kurzen Freudentaumel (in ihrer Hoch-Zeit) wieder.

Wir zeugen und erziehen unglückliche Kinder.

Unsere Vorbilder sind unglückliche Eltern,

 unglückliche Erwachsene,

 unglückliche Ideale und Prominente.

Wir bekommen Arbeit von unglücklichen Unternehmern.

Unglückliche Banker leihen uns Geld.

Wir essen das Fleisch unglücklicher Tiere

 und essen die Früchte unglücklicher Pflanzen.

Wir trinken aus unglücklichen Quellen

 und atmen unglückliche Luft.

Irgendwann bitten wir unglückliche Mediziner um Heilung,

klammern uns an unglückliche Therapeuten.

Wir hoffen und glauben,

 in unglücklichen Religionen unsere Rettung zu finden.

In unglücklichen Sehn-Süchten suchen wir unser Seelenheil.

Wir lesen Glücksbücher,

 geschrieben von unglücklichen Autoren.

 

Wir werden nicht müde…

unglückliche Kinder und unglückliche junge Menschen zur Anpassung zu ermahnen.

Wir drillen unglückliche Kinder

 und unglückliche junge Menschen auf bedingungslosen Gehorsam.

Unsere Stimmen verschenken wir immer wieder an unglückliche Politiker.

Wir folgen unglücklichen Führern.

Unglückliche Eliten bestimmen unser Leben.

Unglückliche Nachrichten bestimmen unseren Tagesablauf.

 

Wir erkennen…

dass wir in einer unglücklichen, kriegsdürstigen und auf Vernichtung manipulierten Welt leben.

 

 

Und zu allem Unglück stellen wir irgendwann fest,

dass es uns irgendwie nicht gelingen will,

einfach für immer glücklich zu sein…

 

 

 

Du bist glücklich?

 

… weil du was hast?

… weil du wer bist?

 

Was brauchst du, um „glücklich“ zu sein?

Wer oder was darf dir auf keinen Fall fehlen?

 

Was musst du dir immer wieder kaufen?

Wie musst du aussehen?

Welche Kleidung, welche Schuhe, welchen Schmuck oder welchen Hut musst du unbedingt tragen?

Was musst du können?

Was musst du essen, was musst du trinken?

Was musst du rauchen, was musst du schlucken?

Wie oft musst du wohin verreisen?

Wie oft musst du was trainieren?

Welche Leistung musst du erbringen?

Wie viel musst du arbeiten, wie oft musst du putzen, waschen, fegen?

Wen darfst du niemals enttäuschen?

Wem willst du ein Leben lang gefallen?

Ohne wessen Anerkennung geht es dir schlecht?

Was musst du haben?

Welches Auto, welches Haus, welches Pferd?

Was darfst du auf keinen Fall verlieren?

Wer muss für immer bei dir sein?

Welcher Mensch, welches Tier, welches Ding darf dich niemals verlassen?

 

Welche Sucht oder welches Lebewesen kompensiert deinen ganz besonderen Schmerz?

 

Was musst du immer wieder mit festem Willen und eiserner Disziplin WOLLEN?

 

 

 

Wogegen oder wofür musst du Tag für Tag

KÄMPFEN,

um wirklich, wirklich

glücklich zu sein?

 

 

 

 

 

 

„Ich lasse mich nicht hypnotisieren.“

„Ich glaube, hypnotisieren klappt bei mir nicht.“

 

 

Hypnose ist keine Willensentscheidung.

Hypnose ist ein natürlicher Bewusstseinszustand.

Je jünger der Mensch ist, umso größer ist die Hypnose Teil seines Lebens.

Das heißt, jedes Kind dieser Welt

 lebt ab seiner Zeugung und nach seiner Geburt

zu 100 Prozent in Hypnose.

Dieser Zustand hält, in seiner Intensität nur wenig auflockernd,

 mindestens bis zu unserem 8 Lebensjahr an.

Bis ungefähr zu unserem 12. Lebensjahr

 nehmen die bewussten Anteile allmählich zu,

 doch auch danach verfällt der „bewusste Mensch“

täglich immer wieder in leichte hypnotische Zustände.

Als bekanntestes Beispiel sind in diesem Zusammenhang

 die „Autobahnhypnose“ und

die „Negativhypnose“ zu nennen:

(zum Beispiel sehe ich im Kühlschrank die Butter nicht, obwohl sie ganz vorn dran liegt…)

 

 

 

„Gute“ Hypnotiseure sind bewusst ODER UNBEWUSST in der Lage,

 diesen natürlichen Bewusstseinszustand zu verstärken,

 zu vertiefen und damit unsere Suggestibilität zu erhöhen.

 

Für denselben Effekt brauchen wir jedoch keine große Bühnenshow!

Diese ist zwar unheimlich wirksam, aber es geht auch ohne.

 

Es reicht der kleine Fernseher in unserem Wohnzimmer oder die Tageszeitung.

Sehr beliebt ist inzwischen auch das kleine Smartphone in unserer Hand.

 

Es wirken monotones Gedudel oder aggressive akustische Vergewaltigung genauso gut,

 wie Gebetsgesänge in den Kirchen, Tempeln und Moscheen dieser Welt.

Es reicht die erhobene Stimme der Eltern,

es reicht deren viel sagender, strenger oder ermahnender Blick.

Es reicht die erhobene Hand.

Wir sind so hypnotisiert von diesen Klängen, von Mimiken und Gestiken…

Bei jeder Autorität, die lebensgeschichtlich unseren Eltern folgt, verfallen wir in unseren kindlichen Schmerz,

in unsere größte Angst,

 

ABGELEHNT UND NICHT GELIEBT ZU SEIN!

 

 

 

 

 

 

 

„Ich weigere mich, mich hypnotisieren zu lassen“

 

Viel wichtiger ist die Erkenntnis,

 dass der Mensch in jeder Hypnose,

 auch in den natürlichen, leichten Bewusstseinszuständen

 besonders manipulierbar ist.

 

Denn:

In diesem Bewusstseinszustand

 sind die Tore zu unserem Unbewussten weit geöffnet.

Und dieses Unbewusste arbeitet NICHT LOGISCH.

Alles, was man dem Unbewussten (besonders in Hypnose) sagt,

 hält es für wahr.

Hypnose öffnet uns allen immer wieder,

 tagtäglich Tür und Tor für Suggestionen und Manipulationen.

Besonders in der frühen Kindheit.

 Verstärkt in der Jugend.

 Ausreichend im Erwachsenenalter.

Jeden Tag. Immer wieder aufs Neue.

Was uns oft genug von Autoritäten oder Elternkopien gesagt wird,

 das glauben wir.

Wofür in unserem Unbewussten guter Nährboden

(nach dem Gesetz der Anziehung)

gelegt wurde,

 dort wird der „passende Samen“ besonders gut wachsen

 und gedeihen und besonders große Früchte tragen.

 

So lernen wir fühlen, was unsere Eltern fühlen.

So lernen wir glauben, was unsere Eltern glauben.

 

 

Und weil wir glauben,

 was unsere Eltern glauben,

halten wir nicht nur an deren Glaubenssätzen fest,

sondern auch aus den daraus folgenden „gut gemeinten Ratschlägen“.

 

Und obwohl die so „gut gemeinten Ratschläge“

 sich in der Praxis nicht sehr heilend zeigten und zeigen,

 obwohl guter Rat sich oft nicht besser anfühlt als ein Schlag…

werden wir nicht müde,

 „wie im Trance“,

 auch an Schwachsinn und an sinnlosen Empfehlungen festzuhalten.

Die meisten Menschen hinterfragen die Sinnlosigkeit

 und den tatsächlichen Nutzen der Rat-Schläge nicht

 und tragen somit all das, auch was uns selbst in Trauer- oder Krisensituationen nicht half,

 all das, was uns selbst auf Dauer nicht glücklich machte,

als „Lebensweisheit“ und „wichtige Erfahrung“…

„wie hypnotisiert“ weiter in die nächste Generation!

 

 

 

„Der Mensch hat einen freien Willen“

 

Der Mensch lebt zu 99,99 Prozent unbewusst.

 

Was uns wirklich steuert, sind unsere unbewussten Gefühle.

Alles, was wir sind, sind wir zu mindestens 99,99 Prozent unbewusst.

Alles, was wir bewusst

WÜNSCHEN und WOLLEN,

müssen wir vorher unbewusst

KÖNNEN.

Alle Gefühle, die wir auf Dauer bewusst halten wollen,

müssen wir vorher unbewusst aushalten können.

 

Besonders auch das Glück.

 

„Lass einfach los!“

 

Der Mensch kann bewusst nicht von seinen Gefühlen los-lassen.

Was er unbewusst kann und tut,

ist,

 Gefühle auf Gegenstände,

 Besitztümer,

 Personen,

 Tiere oder Pflanzen,

 oder, besonders beliebt,

 auf Süchte zu übertragen.

Der Mensch koppelt also unbewusst seine Gefühle

 an seine speziellen, individuellen Übertragungsobjekte.

Der Mensch überträgt unbewusst das,

 was ihm an Mutterliebe und daraus folgend an Selbst-Liebe fehlt

 und das, was ihm Angst macht, auf Lebewesen und/oder Gegenstände.

 

In diesem psychologischen Gesetzmäßigkeiten

 finden wir dann alle Süchte und Phobien der Menschheit wieder.

 

Es ist also völlig egal,

auf was speziell der gut gemeinte Ratschlag „Lass einfach los“ abzielt,

dem Menschen kann es bewusst nicht gelingen.

 

Mit diesem Verständnis wundert es nicht,

 dass wir Menschen uns nur schwer von Gegenständen und Besitztümern trennen können.

Mit diesem Wissen verstehen wir,

 warum der Verlust von Personen, Tieren oder Besitz

vernichtend sein kann.

 

Wenn einmal eine Übertragung stattgefunden hat, dann ist es uns nicht möglich

einfach so…

von diesen „Übertragungen“ mittels unseres Verstandes…

zu lassen…

loszulassen…

Stattdessen neigen wir zur Symptomverschiebung,

 das heißt Verschiebung in eine andere Kompensation, Sucht, Phobie…

 

Gut gemeinte Rat-Schläge führen uns genau auf diesen falschen Weg.

Über unseren Verstand lassen wir niemals die Ursache unseres wirklichen Leides los…

 

Das kann erst geschehen,

 wenn dieses Leid im Unbewussten durch die Liebe aufgefüllt wird,

 die uns von allen Kompensationen befreit und entbindet.

 

Wäre die Aufforderung LOSZULASSEN bewusst steuerbar,

 dann wäre unserer Aller erste Option,

 ja,

 sogar unser aller erste Verpflichtung:

 

Das Loslassen von alten Glaubenssätzen!

Das Loslassen von destruktiven Gefühlen und Verhaltensmustern.

Das Loslassen von Wut und Hass.

Das Loslassen von Krieg und Gewalt.

 

 

„Das wird schon wieder!“

 

„Denk positiv!“

 

„Denk an was Schönes!“

 

„Mach dir keinen Kopf!“

 

„Kopf hoch!“

 

 

Solche, und ähnliche Aufforderungen, gerichtet an unseren bewussten Verstand,

sind gut gemeint, tatsächlich jedoch völlig unwirksam, wenn es darum geht, „heil zu werden“.

 

Unser Verstand kann nicht nicht denken.

Unser Unbewusstes kann nicht nicht fühlen.

 

Es ist nicht möglich,

Gefühle auf Dauer mit unserem Willen zu beenden.

Wir können unerwünschte Gefühle mit dem bewussten Denken nicht auflösen.

Wir können nicht mit dem Willen unseren Kummer beenden, genauso wenig wie unsere Liebe.

Wir können uns nicht bewusst verlieben und so können wir uns auch nicht bewusst entlieben.

Wäre das möglich, gäbe es keinen „Liebeskummer“ und damit keine Kriege auf dieser Welt.

Alles, zu was der menschliche Verstand in der Lage ist,

ist das Nichtgewollte, die unerwünschten Gefühle durch Ablenkung, Selbst- oder Fremdsuggestion

oder durch Kompensation mit Süchten

tiefer ins Unbewusste zu verdrängen.

 

Dort sind sie aber niemals weg.

Auch das ist den wenigsten Menschen bewusst.

 

Und aus diesem Unwissen heraus,

 

aus der „Hoffnungs-Hypnose“ heraus,

 

dass es genau so sein könnte,

kommt es zu einem der schlechtesten Rat-Schläge auf dieser Welt:

 

 

 

"Die Zeit heilt alle Wunden“

 

Diese Aussage ist schlichtweg falsch.

Dennoch wird uns diese „Weisheit“ mit einer solchen Hartnäckigkeit serviert,

 dass Widerspruch kaum gewagt wird.

 

Wenn wir „Glück haben“, hilft uns die Zeit, unseren Schmerz ins Unbewusste zu verdrängen.

Doch dieses Verdrängen kostet Energie.

 Mit enormem Kraftaufwand gelingt uns dann scheinbar eine Heilung.

Diese künstlich erzeugte Heilung ist jedoch eine Suggestion,

 und dazu eine sehr störanfällige.

Verdrängungsarbeit ist vergleichbar mit einem Gummiboot,

 dass ich mit aller Macht versuche, unter Wasser zu halten.

 Es ist ein Kampf gegen die Gesetze der Natur.

 So sehr ich mich auch anstrengen mag, das Gummiboot hat seine eigene Dynamik,

 unabhängig von meinem Willen.

Immer dann, wenn ich meine Kraft „auch einmal für etwas anderes brauche“,

 werde ich diesen Kampf verlieren.

Ja. Wir sind besonders störanfällig in schwierigen Lebenssituationen.

 Dann gelingt es Verdrängten, an die Oberfläche zu kommen.

Dann wird altes Leid zu neuem Leid.

Es ist alles immer da.

Es reichen kleine Impulse im Hier und Jetzt und wir finden uns im alten Leiden wieder.

Wer glaubt, der aktuelle Streit mit dem Partner

 hätte immer etwas mit den Krümeln auf dem Teppich,

 der offenen Zahnpasta-Tube im Bad

 oder den herumliegenden Socken zu tun, der irrt.

 

Auf diese Nichtigkeiten übertragen wir lediglich den Ablehnungsschmerz,

 der in uns wohnt.

Mit Streiten und Beschuldigen findet unsere Psyche Erleichterung,

 doch keine Heilung.

Der Schmerz des ungeliebten Kindes bleibt.

Es ist schlichtweg falsch, dass die Zeit alle Wunden heilt.

 

 

 

 

 

„Glücklich sein ist eine Entscheidung“

 

Glücklich sein können wir auf Dauer nicht mit unserem guten,

 auch nicht mit dem festen Willen.

Glücklich sein ist ein Gefühl.

 

Je mehr das Unbewusste mit Liebe aufgefüllt ist,

 umso glücklicher wird der Mensch sich fühlen,

 umso glücklicher kann er sein.

 

Der bewusste Verstand kann uns weder auf Dauer glücklich machen,

 noch können wir uns bewusst verlieben.

Und zu allem Herzschmerz gehört, dass wir uns auch nicht bewusst ent-lieben können.

 

 

Der bewusste Verstand kann nicht mal eine Gänsehaut!

 

 

 

 

Wir sind für Sie erreichbar:

 

Kathrin Kain

Tel.: 0173 37082 40

Mail: abelkathrin@gmx.de

 

 

Dr.-Ing. habil. Dietmar Förste

Tel.: 0172 82 00 436

Mail: hypnose@institut-foerste.de

 

Video zu unserer Hypnose-Technik

(keine Suggestiv-Methode)

…dazu

auf youtube

einfach "Dietmar Förste" eingeben

 

 

 

Leiden schaf(f)t Beziehungen…

Der besondere Rat-Schläger II

 

(erscheint demnächst)

 

 

Wir leiden vor der Beziehung, wir leiden in der Beziehung und wir leiden besonders nach der Beziehung.

Und weil die leidvolle Beziehung oft das kleinste aller Übel ist,

hätten wir natürlich am liebsten diese.

 

 Das Unbewusste arbeitet nicht logisch.

 

Verlassenwerden holt vor allem die traurigsten Gefühle an die Oberfläche:

 

 „Die Gefühle,

auf dieser Welt nicht geliebt und abgelehnt zu sein“.

 

Wir leiden „gern“,

wenn sich im Unbewussten das Leid und der Kummer

"richtig anfühlen".

 

 Aus diesem Leid heraus wird unsere Partnersuche bewusst zur

"Rettersuche",

unbewusst zur

"Leidensgenossen-Suche".

 

Bewusst soll endlich jemand heilen, was schon so lange schmerzte.

 

 „Er*Sie fühlt genau wie ich“, „Er*Sie sagt, spricht aus, was ich denke“.

 

Genau das,

was sich so „richtig“, so „seelenverwandt“ anfühlt,

wird uns bei diesem unbewussten Mechanismus zum Verhängnis.

 

 Zwei Liebende ähneln sich besonders in ihren Leidensmustern und ziehen sich auf dieser Basis an.

 

Zwei leidende Liebende nähren und füllen sich gegenseitig ihre unbewussten Speicher mit Kummer.

Es entsteht

LIEBESKUMMER.

Und besonders nach der Trennung wird dieses Leidkonto spürbar.

 Dann,

wenn einer von beiden auf sich alleine zurückfällt.

 

Für den Verlassenen ein zusätzliches Trauma.

 

Die wirkliche Frage ist,

in diesem vernichtenden Schmerz des Liebeskummers angekommen:

 

Wie gut ist der Mensch zu diesem Zeitpunkt noch in der Lage,

Ablehnungsgefühle auszuhalten, sich abzulenken, zu kompensieren und/oder zu ignorieren?

 

Welche antrainierten/erworbenen Sehn-Süchte helfen der*dem Leidenden jetzt noch,

den Schmerz zu verdrängen?

 

Hier angekommen,

merkt der Mensch, dass es nicht wahr ist, dass die Zeit alle Wunden heilt.

 

Alles,

was im Hier und Jetzt gefühlt wird,

 ist neu und alt zugleich.

 

Die Zeit kann lediglich helfen, das Leid tiefer ins Unbewusste zu verdrängen.

 

Doch das Leid verschwindet nicht.

 

Das Unbewusste ist ein riesiger Datenspeicher.

Es vergisst nichts.

Und... es ist groß genug, dass es sich das leisten kann.

 

Alles, was wir jemals erleben, jede Information,

wird in Form von Gefühlen in unserem Unbewussten gespeichert.

 

Um die Flut an unbewussten unguten Gefühle auszuhalten,

hilft sich die Psyche

mittels Abwehrmechanismen,

diese schmerzenden Gefühle auszuhalten.

 

 Die Sehn-Sucht

ist eine sehr wirksame Kompensationsmöglichkeit.

Eine von vielen.

 

In der Sehn-Sucht

nach einem besseren, liebevolleren, glücklicheren, friedlicheren Leben…

verdrängt der Mensch seinen aktuellen Schmerz,

indem er

„sich in der Zukunft glücklich und geliebt, errettet fühlt“.

 

Es ist eine Flucht aus der Realität,

aus dem was ist,

die bis zu einem gewissen Grad

auch funktioniert.

 

Wir Menschen sind Verdrängungsweltmeister seid unserer frühesten Kindheit.

Die Hoffnungs-Hypnose lautet:

„Später wird alles gut.“

 

Im Hier und Jetzt

wird es immer

„ein Später“

geben,

für das sich alles Leiden lohnt.

 

Die Hoffnungs-Hypnose hat

hier ihren Ursprung:

„Das, was ich dir, mein Kind heute (aus gut gemeinten Erziehungsgründen) antue,

(dich verletzen, bestrafen, diskriminieren, beschimpfen, demütigen, etc…),

genau dieses Leid,

wird später

einen guten, glücklichen Menschen

aus dir machen!

 

Die Suggestion,

dass später alles gut wird,

trotz, und/oder gerade weil

es heute so weh tut,

sitzt aus der VErziehungshypnose heraus,

sehr tief in unserem Unbewussten.

 

Auf ihr bauen später alle anderen Sehn-Süchte auf,

„die wir brauchen“,

um uns in eine glückliche Zukunft zu sehnen.

 

Erst muss ich noch dies und jenes

ertragen, erleiden, erdulden…

Erst muss ich mir dies und jenes

noch hart erarbeiten, verdienen…

Erst muss ich noch dies oder jenes

bekommen, haben, besitzen, erwerben, geschenkt bekommen…

Erst muss ich noch so oder so

werden, sein…

 

Erst dann kann ich wirklich wirklich glücklich sein!

 

Für das verletzte, gedemütigte Kind

fühlt sich genau das

richtig an!

 

Doch die Eigenart aller Süchte, auch der Sehn-Süchte, ist es,

dass sie ständig gehegt und gepflegt werden müssen,

damit sie ihre schmerzstillende Wirkung zeigen.

 

Wir müssen täglich sehn-süchtig sein,

damit

wir unser Leid nicht spüren.

 

Wir brauchen täglich unsere suggerierten Bedürfnisangebote,

die uns,

angeblich… nach deren Erwerb, Erhalt, Gelingen

… endlich glücklich machen.

 

 

 

 

Es reicht nicht,

„einmal im Monat“

eine suggerierte Erlösung von eigenen Leid zu erfahren.

 

Es hilft, aber es reicht nicht,

einmal im Monat

in einem Kinoklassiker,

„in dem der schöne Prinz endlich seine schöne Prinzessin errettet“

und mit ihr

ab sofort

„für immer glücklich sein darf“,

bis dass der Tod sie scheidet…

 

Wir brauchen unsere Sehn-Süchte täglich, rund um die Uhr…

 

Wenn uns jemand

unserer

Illusion beraubt,

jemals durch die große Liebe

errettet zu werden…

 

dann verlieren wir eine

der wichtigsten Kompensationen,

um unser aktuelles

Gefühl des Nichtgeliebtseins

auszuhalten.

 

Liebeskummer nagt massiv an dieser Kompensation.

„In uns bricht eine Welt zusammen!“

 

Das,

für immer

„unser später sein sollte“,

ist nun ein für alle mal verloren.

 

Wir verlieren,

wenn eine Liebesbeziehung bricht,

also nicht nur das

leidvolle

Hier und Jetzt

(die Beziehung war schon lange alles andere als glücklich),

sondern auch unsere

Kompensation

„Hoffnungs-Hypnose“,

die uns suggeriert,

dass später alles gut wird.

 

Für alles in der Welt,

auch für den Preis einer noch so schlechten Beziehung,

hätten wir an ihr festgehalten…

 

„Verlieren“

wir tatsächlich eine (Sehn-)Sucht/Kompensation, brauchen wir schnell eine Neue.

 

Der "glückliche" Nichtraucher trinkt jetzt ein bisschen mehr,

der trockene Alkoholiker bekommt Krebs

(Krankheit als neue Kompensation für die „verlorene Sucht“ als erste Kompensation),

das kleine Moppelchen von einst, "heilt" ihre Seele jetzt in der Magersucht.

 

Wir jonglieren mit unseren Süchten und merken nicht,

dass es immer nur um den einen großen Mangel in uns geht:

Uns allen fehlt es an den großen Gefühlen, bedingungslos geliebt und richtig zu sein.

 

All die Bedingungen,

die an uns gestellt worden sind,

damit wir Liebe

„verdienen“,

all diese antrainierten Bedingungen fordern wir unbewusst im späteren Leben von unseren Partnern ein.

 

Daraus entwickelt sich die wichtigste Botschaft:

„Sei bitte so oder so“

damit es mir gut geht.

 

So ist es nicht verwunderlich,

dass jede „große Liebe“ gleichzeitig auch unser Bezugspersonen-Leidkonto triggert und auffüllt.

 

Starker Liebeskummer ist ein Zeichen,

dass das Töpfchen mit all dem gesammelten Leid randvoll ist, bzw. überläuft.

Es ist das beste Zeichen,

dass all die Ablenkungsmanöver nicht mehr wirken.

 

Kein "wird schon wieder", kein Schulterklopfen, keine Arbeit, kein Weltmeister sein, kein Urlaub,

kein Tanzen, kein Auto, kein Haus, kein Geld, keine Zeit...

 

All diese Rat-Schläge und Besitztümer haben immer nur in eine Richtung geführt:

In die Verdrängung.

 

Die Lösung liegt darin,

unbewusstes, an das Gefühl der Liebe gekoppeltes Leid,

 

wortwörtlich... zu lösen.

 

Das Unbewusste braucht Hilfe,

damit es nachträglich lernen kann,

Liebe mit Freude und Glück,

statt an Leid,

zu koppeln.

 

Im Liebeskummer spiegelt sich unser „unbewusst richtiges" Gefühl,

durch das Leiden wahrhaft zu lieben,

wider...

 

Unbewusst finden sich immer die

"Richtigen".

 

Sich in „eine*n Gute*n“ zu verlieben,

können wir nicht mit unserem Wollen steuern.

 

Bewusst kriegen wir Menschen ja nicht mal eine Gänsehaut hin.

 

Wenn wir fühlen,

 

dass

"der*die andere"

es wieder einmal SCHAFFTE, uns LEIDEN zu lassen,

 

dann ist diese Leidenschaf(f)t,

mit der wir uns nach gerade dieser*m Partner*in verzehren,

 

ein ausgezeichneter Gradmesser dafür,

wie viel Leid und Kummer wir selbst in uns haben.


Das Unbewusste arbeitet nicht logisch.

 

Es führt aus, was es gelernt hat.

 

Und das von der ersten Sekunde unserer Zeugung an.

 

Die meisten Menschen auf dieser Welt haben unbewusst nicht die geringste Idee,

wie sich „glücklich sein“ anfühlt.

 

Bewusst können wir alle herbeten, wünschen und wollen...

doch bevor das auf Dauer in Erfüllung geht,

 

müssen wir „unsere Wunschgefühle“ unbewusst erst einmal können.

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